va-Q-tec erstellt CO2-Bilanz 2021 nach UN-Greenhouse Gas Protocol und setzt so neue Standards zur Transparenz der Klimaneutralität

  • Berechnungen der CO2-Emissionen von va-Q-tec für 2021 nach UN-Greenhouse Gas Protocol (GHG)-Protokoll beziehen neben den deutschen Standorten auch Auslandsniederlassungen mit ein.

  • Die va-Q-tec-Gruppe strebt damit an, künftig auch international klimaneutral zu wirtschaften.

  • Mit den Berechnungen nach UN-GHG-Protokoll nimmt va-Q-tec eine Vorreiterrolle in der Industrie ein.

va-Q-tec, Pionier hocheffizienter Lösungen im Bereich der thermischen Isolation und temperaturkontrollierter Lieferketten, hat für das Jahr 2021 die Berechnung der CO2-Emissionen nach dem UN-Greenhouse Gas Protocol (GHG) vorgenommen. Dies geschah so nach einem international transparenten Standard zur CO2-Bilanzierung in Zusammenarbeit mit einer renommierten Klimaschutzagentur. Damit kommt das Unternehmen dem selbst auferlegten Ziel einen entscheidenden Schritt näher, als international agierendes Unternehmen umfassend klimaneutral zu wirtschaften und mögliche CO2-Reduktionspotenziale systematisch zu erkennen und zu nutzen. Die Berechnungen für die deutschen Standorte erfolgten dabei auf Basis der Daten aus dem vergangenen Jahr.

Nachhaltiges Wirtschaften und Reduktion von CO2-Emissionen sind im Zuge der gesellschaftlichen und politischen Debatte längst zentrale Ziele für die Industrie. Bereits im Jahr 2020 produzierte va-Q-tec sein Portfolio von Vakuumisolationspaneelen, Boxen und Containern klimaneutral und erzielte beim ISO-Nachhaltigkeitsaudit durch diverse Prozessoptimierungen eine Einsparung von mehr als 1.700 t CO2 jährlich. Zudem erhielt das Unternehmen das Zertifikat und Prüfsiegel „Gesicherte Nachhaltigkeit“ für die deutschen Standorte Würzburg und Kölleda.

Das im Jahr 2021 erstmals eingesetzte Greenhouse Gas Protocol geht nun noch einen Schritt weiter: Für den internationalen Standard zur CO2-Unternehmensbilanzierung werden die anfallenden Emissionen eines Produktes über den gesamten Lebenszyklus betrachtet und dokumentiert: Von der Herstellung, über die Nutzung bis hin zur Entsorgung, unabhängig vom Verursacher. Ferner werden die Emissionen in drei Bereiche aufgeteilt, um die Transparenz zu erhöhen. Separat erfasst und ausgewiesen werden somit direkte Emissionen, indirekte Emissionen durch bezogene Energie sowie weitere indirekte Emissionen, die abseits der Produktion im engeren Sinne entstehen, beispielsweise durch Transport oder den Einkauf von Vorprodukten. Mithilfe des Schemas lassen sich die zu kompensierenden CO2-Emissionen an allen Standorten weltweit ermitteln, die im Jahr 2021 relevant sind, um das Ziel der unternehmensweiten Klimaneutralität erneut zu erreichen. Mit seinem Nachhaltigkeitsmanagement nimmt das Unternehmen bereits jetzt eine Vorreiterrolle in der Industrie ein und schafft die Basis zur künftigen Berechnung der CO2-Bilanzierung für das Produktportfolio. So können relevanten Produktinformationen beispielsweise pro Panel, Box oder auch Container für verschiedene Temperaturbereiche und Transportwege berechnet und für Kunden nach Bedarf bereitgestellt werden.

 

Dr. Joachim Kuhn, CEO und Gründer von va-Q-tec, erläutert die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens und bezieht dabei Generationengerechtigkeit mit Blick auf die natürlichen Lebensgrundlagen ausdrücklich ein: „Die Notwendigkeit für Unternehmen, ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortungsbewusst zu agieren, geht weit über die Gewinn- und Verlustrechnung der klassischen Bilanzierung hinaus. Die Klimaneutralität unserer Produktionsstandorte war ein erstes wichtiges Zwischenziel. Wir setzen uns auch künftig systematisch dafür ein, den kommenden Generationen Lebensbedingungen zu bieten, die auf dem verantwortungsbewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen und dem Klima unseres Planeten basieren. Dazu gehört es auch, den Fokus zu erweitern, das internationale Geschäft strategisch einzubeziehen, mit dem Ziel, die Vorreiterposition in der Industrie zu erhalten und auszubauen. Dass wir im Jubiläumsjahr 2021 erstmals mit einer Klimabilanz gemäß Greenhouse Gas Protocol aufwarten können, erfüllt mich mit Zuversicht, da es eine wichtige Weichenstellung in Richtung Klimagerechtigkeit bedeutet.”